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Der Stiftungszweck wird insbesondere durch die Förderung geistlichen Lebens in der Kirchengemeinde mittels einer über die Möglichkeiten der Gemeinde hinausgehenden Finanzierung von Personal für die Seelsorge verwirklicht. Trotz des Trends zur Vergrößerung und Anonymisierung von Gemeinden versuchen wir in einer überschaubaren Einheit, Gottes Wirklichkeit menschennah zu kommunizieren. Dazu möchte die Stiftung langfristig eine halbe, hauptamtliche Stelle in der Seelsorge unabhängig von der Kirchensteuer sichern. Ca. 750.000 Euro braucht sie für dieses Ziel.Die Kirche in der Welt lebt wie diese in der Rezession und braucht neue Wege. Solange das Stiftungskapital für die Finanzierung von hauptamtlichen Stellen nicht ausreicht, werden die Zinserträge jährlich satzungsgemäß ausgeschüttet. (Der Gesetzgeber schreibt diese Regelung vor.)
Wir hoffen, dass unser Weg ein Segensweg auch für die Kirche wird.
Um die Stiftung und ihr Anliegen öffentlich zu machen, installieren wir in Ergste einen sichtbaren ”Segensweg”. Über zwölf Jahre hinweg beauftragen wir jeweils einen Künstler oder eine Künstlerin, ein Kunstwerk zu einem biblischen Segenswort zu schaffen, das in Ergste aufgestellt wird. Die Kunstwerke werden nicht aus dem Stiftungskapital finanziert. Es sollen Segensorte werden, die ausstrahlen in Gemeinde, Kirche, Stadt und Land, die zur Besinnung einladen und mit Veranstaltungen, Vernissagen, Konzerten, Führungen, Gottesdiensten und Segnungen den Segen als Gotteskraft mitten im Leben und an seinen Übergängen erfahrbar werden lassen.
Damit sind die drei Säulen der Johannis Stiftung Ergste beschrieben:
“Geistliches Leben in der Gemeinde”; “Ansammlung vom Stiftungskapital”; “Kunstweg”
Organisiert wird die Stiftung vom Stiftungsrat und vom “Team Segensweg” .
Der Stiftungsrat ist das offizielle Organ der Johannis-Stiftung. Er wird nach der Satzung vom Presbyterium mit Presbytern und Gemeindegliedern besetzt.
Das ”Team Segensweg” ist der Mitarbeiterkreis der Johannis-Stiftung.
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