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Die Bibel erzählt, dass Gott den Menschen in den „Garten Eden“ setzt, ihn „zu bebauen und zu bewahren“. In seiner Mitte lässt er den Baum des Lebens und der Erkenntnis wachsen – verlockend, verführerisch. Gott gebietet, von den Früchten nicht zu essen. Aber: Was verboten ist, reizt uns ganz besonders.
Verführung – sie wandert von einem Bereich menschlichen und gesellschaftlichen Lebens zum andern. Selbstliebe und Geltungssucht sind oft die Motive. Betroffen nehmen wir das im Alltag wahr. Das macht die Spannung und Begrenztheit des Menschen aus. Die biblische Erzählung vom „Garten Eden“ bietet keinen Ausweg. Die Frage nach der Herkunft des Bösen bleibt offen.
Ob da die Botschaft Jesu von der Menschenliebe Gottes nicht eine befreiende Alternative ist?!
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